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Ein Analogordner für Ideen

Es gibt ja wirklich schöne Zeitschriften, die nicht nur in einem tollen Design daherkommen, sonder in denen man auch ab und zu mal etwas findet, was man gern mal nachahmen möchte.

Letzthin sortierte ich ja meinen Stapel Zeitschriften auf der Suche nach hübschen Seiten für das Briefumschlagerinnerungsbüchlein.
Dabei fand ich auch Rezepte und Bastelideen, die es durchaus wert sind, aufgehoben zu werden.
Aber dafür gleich die ganze Zeitschrift aufheben?
Och nö.
Also schnitt ich das, was mich interessierte, heraus.

Neues Zettelchaos…
Au weia.

Also wohin damit?
Mit fiel ein, dass meine Mutti, die ja bis vor einigen Jahren ihr Leben ausschließlich analog bestritt, interessante Rezepte oder Anleitungen ausschnitt, auf Ringbuchseiten klebte und mit diesen eine Sammlung ihrer persönlichen Lieblingsideen anlegte.
So ein Ringbüchlein hat sie mir auch schon geschenkt und ich profitiere doch das eine oder andere Mal davon, denn die „guten, alten“ Rezepte findet man ja zum Teil schon gar nicht mehr. Nicht mal im Net.

So beschloss ich dann, meine bis jetzt gesammelten Zettel auf DinA4 zu kleben, damit sie nicht verrutschen können, nachdem sie in einer Sichthülle verschwinden.

So beim Schreiben hier fiel mir doch gerade ein, dass ich letzthin beim Aufräumen im Büro meines werten Gatten diverse Ordner entleerte.
Also schnell mal gespitzt, ob da nicht einer für meine neue Sammlung dabei ist.

Die leeren Ordner sind weg, schade. Dafür hab ich meinen Swiffer wiedergefunden (lach).

Also muss es erst einmal ein Heftstreifen tun, bis ich ein passendes Umzu für meine Klarsichthüllen mit meinen persönlichen analogen Anleitungen und Ideen gefunden habe.

Es ist im analogen Leben eben doch nicht immer so einfach, wie im digitalen.
Auf meinem Desktop hätte ich mit Rechtsklick flott einen neuen Ordner angelegt, benannt und die Dateien dort auf ewig versenkt.

Nun gut, heute will noch einiges geschafft werden.

Deshalb grüße ich euch jetzt herzlichst

Silvia

14 Kommentare zu „Ein Analogordner für Ideen

  1. Liebe Silvia,
    einen solchen Rezepteordner haben wir auch und ich habe auch analoge Ordner für Schnittmuster/Anleitungen, da ich meistens doch lieber auf Papier zurückgreife als in einer der gefühlten 4.873 Dateien suche. Der Vorteil der analogen Ordner ist, wenn man sich daran hält, dass dieser irgendwann voll ist und ich dann Sachen rausnehme, damit Platz für Neues ist. Digital lässt sich das Archiv nahezu unendlich aufbauen. Zumindest wir stehen selten mit dem Tablet in der Küche beim Kochen, sondern drucken dann die Rezepte lieber aus, um sie an der Arbeitsplatte liegen zu haben. Meistens bin ich zu faul, in den Dateien zu suchen und blättere lieber im Ordner.
    Deine Folien sehen klasse aus, die Idee, alles auf A4-Blätter zu kleben, ist großartig. ♥
    Liebe Grüße
    Anni

    1. Liebe Anni,
      wenn man seine Ideen, gerade auch Rezepte, in Folien hat, werden sie nicht so leicht bekleckert. Ich schaffe das auch, wenn ich nicht in der Küche stehe…, sei es, dass meine noch nicht ganz ausgeleerte Teetasse bei einer unüberlegten Bewegung umkippt und ihren Rest über meine Schmierzettelsammlung verteilt oder, oder, oder.
      Hab einen schönen Tag und sei herzlichst gegrüßt
      Silvia

  2. Erinnert mich an die „Zettelwirtschaft“ im Kochbüchlein meiner Frau. Eigentlich ist sie eine sehr orderntliche Seele, aber ihr selbst zusammengestelltes Kochbuch versteht wohl nur sie selbst. Ein Ringbuch mit teils selbst aufgeschriebenen Rezepten. Dazu gesellen sich ausgedruckte Rezepte (aus dem Internet“ sowie ausgeschnittene Rezepte aus Zeitschriften. Ich koche das gerne nach. Das Heraussuchen des gesuchten Rezepts aus dieser Sammlung überlasse ich dann gerne meiner Frau 🙂

    1. Das ist doch eine prima Zusammenarbeit, Jürgen! Vielleicht solltest du, wenn du gern kochst, auch mal durch ihr Rezeptbuch stöbern, denn sicherlich wirst DU fündig werden und deine Frau mit einem Gericht überraschen können, das sie fein säuberlich abgeheftet aber wahrscheinlich schon wieder vergessen hat! 😉
      In diesem Sinne euch eine wunderschönes Wochenende
      Silvia

  3. Meine Mama hatte früher ein Kochbuch zwischen dessen Seiten lose Rezeptblätter versteckt waren. Als Jugendliche habe ich mich regelmäßig über dieses Kochbuch hergemacht, um passende Rezepte zu finden- aber keine Chance in dem Chaos. Also hatte ich mir mal die Zeit genommen und alle Rezepte in Kategorien sortiert. Diese wurden dann in einen (beklebten) Schuhkarton ordentlich einsortiert und durch beschriftete Karteikarten getrennt. Bis heute freut sich meine Mama über diese Ordnung. 🙂

    1. Das ist auch eine tolle Idee. Und wie schön, dass du noch ein Register mit hineingegeben hast. So hat frau wenigstens die Chance für eine gezielte Suche. Analog fehlt ja leider der „Suchen“-Button ;-).
      Ich muss gestehen, daran dachte ich noch nicht. Ich mag es halt gern, wenn ich so durch meine Ordner blättern kann. Da erlebe ich dann ab und an auch eine Überraschung, so nach der Devise „ach, das ist aber schön, wußte gar nicht mehr, dass ich das auch habe“.

      Wünsche dir einen schönen Tag und ein schönes Wochenende
      Silvia

      1. Ich dachte mir damals, wenn dann richtig 😁. Und alles aufzukleben – da war ich ehrlich gesagt zu faul für. Außerdem sind manchmal beidseitig schöne Rezepte aufgedruckt.
        Manchmal schaut sie andere Kategorien durch und freut sich dann etwas zu finden, was wir früher mal zusammen zubereitet haben. 🙂

      2. Ich habe auch so eine liebe Tochter, die mich ab und zu mit netten Dingen überrascht.
        Es ist einfach wunderschön, wenn zwischen Mutter und Tochter in guten verhältnis herrscht!
        Liebe Grüße
        Silvia

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